Der Traum vom Zweitwohnsitz am Mittelmeer.

Der Traum vom Zweitwohnsitz am Mittelmeer.

Im Lebensverlauf eines jeden Investoren kommt der Punkt, an dem er überlegt sein Kapital nicht auch über die deutsche Landesgrenze hinaus zu investieren. Eine Finka auf Mallorca, ein Apartment an der Cote d’azur oder eine Altstadtwohnung im Zentrum Roms. Viele spielen auch für einen längeren Zeitraum mit diesem Gedanken, stöbern im Internet, stöhnen über die unverschämten Preise und schwelgen genau so lange in Gedanken, bis man zu dem zweifelnden Entschluss gelangt, dass Es ja dann doch ein zu hohes Risiko sei und der Kosten Nutzen Faktor ja auch nicht einmal ansatzweise ausgeglichen sein würde. Ganz abgesehen von einem horrenden Bewirtschaftungsaufwand und der langen Anreise bis man seine durchschnittlichen 6-8 Wochen im Jahr genießen kann.

Besonders in den letzten Jahren des europaweiten Immobilien-Booms, haben sich diese Probleme, um ein Vielfaches verstärkt. Immobilien sind am Mittelmeer an den Hotspots nahe zu exorbitant teuer geworden. Ob es nun in Spanien oder Frankreich oder Italien sein soll, ob man für eine durchschnittliche Mittelmeervilla über 1 Million Euro aufbringen sollte oder ob der Blick aufs Meer einen absurden Preisaufschlag rechtfertigt, bleibt berechtigt fragwürdig. Doch dieser Traum mag seit einigen Jahren ggf. doch gar nicht einmal so weit weg von der Realität zu sein wie es scheint. Wir haben uns die Situation am Mittelmeer einmal mehr für Sie angeschaut und bewertet.

 

Die konkurrenzfähigste alternative heißt Kroatien.

Während der allgemeine Investmentfokus jahrelang auf dem westlichen Mittelmehrraum lag, konnte der lange außeracht gelassene Osten sich prächtig entwickeln. Ganz weit Vorne spielen auch Kroatien oder Griechenland mit. Zwei Insel reiche Küstenländer, welche sich als Immobilienstandorte aus verschiedensten Gründen optimal entwickeln konnten. Insbesondere Kroatien hat seit dem beitritt in die EU keine Differenzen mehr mit den Nachbarsstaaten, ist von der Flüchtlingskriese verschont geblieben und hat mit keinerlei religiös veranlagten Konflikten zu kämpfen. Die Kriminalitätsrate ist im europaweiten Vergleich sehr gering und auch im Punkto Sauberkeit, Kultur, Tourismus und Gastronomie, könnte sich das ein oder andere Mittelmeerland noch einiges abgucken. Unterm Strich ist Kroatien auch für das anspruchsgewohnte deutsche Verhältnis sicher, aufgeräumt und in vielen Hinsichten bedürfnisbefriedigend. Besonders der Tourismus erlebt seit einigen Jahren einen Boom, der sich von Jahr zu Jahr in einem wirtschaftlichen Wachstum abzeichnen lässt. Infrastrukturell gibt es alles, was es in der vertrauten Heimat auch gibt. Aufgrund von vielen österreichischen Investitionen, hat sich infrastrukturell viel an unsere westliche Wertevorstellung angepasst. Darüber hinaus ist Kroatien problemlos mit dem Flugzeug von Hamburg, Frankfurt, München und sogar Sylt aus, in eineinhalb bis zwei Stunden zu erreichen. Auch mit dem Auto ist die Anreise unproblematisch. Doch die wohl am stärksten ins gewichtfallende kroatische Eigenschaft ist die vollmundig grüne Flora und das wirklich glasklare Wasser, welches Kroatien seinen mediterranen Charakter verleiht.

Betrachten wir nun einmal die wirtschaftlichen Kennzahlen von Kroatien als Immobilienstandort, aus der Makrosicht. Zunächst ein paar Vergleichsbeispiele. Wir beginnen dabei an der westlichen Mittelmeerküste.

 

 

Spanien (Mallorca & Co.) 2017: Der beliebte Immobilienstandort Mallorca verzeichnete im vergangenen Jahre einen durchschnittlichen Wertzuwachs von rund 9% p.a., in den Spitzen gab es regelrechte Wachstumssprünge von bis zu 15%. Doch was zahlt man in diesen Insellagen für den so begehrten Blick aufs Meer? Im Nordosten der Insel sind es mittlerweile 78% des Kaufpreises, die man an Aufpreis zu erwarten hat, wenn man einen Blick auf das Meer erhaschen will. Ob dieser stolze Aufpreis gerechtfertigt ist bleibt fragwürdig. Aber auch in Regionen rund um Palma de Mallorca, wird mittlerweile ein Aufpreis von rund 51% für „The View de Mallorca“ verlangt (ähnliches gilt im Übrigen auch für die Kult-Insel Ibiza oder Fuerte Ventura). Mallorca und auch die Spanische Küstenregion boomt momentan enorm. Doch um an diesem Boom jetzt noch profitieren zu können, muss man als Anleger/Investor teilweise dramatisch tief in die Tasche greifen. Gehen wir ein paar Kilometer weiter auf unserer Reise

 

Cote d’azur (Französische Mittelmeerküste) 2017: Nizza, Cannes, Saint Tropez, Antibes und allen voran der Stadt Staat Monaco, sind genau so wunderschön, wie auch unbezahlbar geworden. Denn die prunkvolle französische Küste, hat in sich. Im Jahr 2017 verzeichnete die „französische Durchschnittsvilla“ in zweiter Lage ein Wertzuwachs von rund 7-8%. Hierbei spricht man immer noch von Objekten mit deutlichen Abstrichen, ohne Meerblick, die i.d.R. außerhalb der Hotspots liegen. Für ein erstklassiges Objekt gibt es gemischte Gefühle am französischen Immobilienmarkt, was die Wertsteigerung im Jahr 2016-2017 betraf, da die Preise schon bereits seit 2014 exorbitant in die höhe geschossen waren. Doch auch hier kommt man um ein schmerzhaft unausgeglichenes Kosten Nutzen Verhältnis nicht herum. Begeben wir uns weiter in den südliche Mittelmeersphären.

Italien 2017: Italien ist, war und bleibt vorerst die Spitze des Eisberges, mit Spekulationspreisen von bis zu 20.000€ den qm2, in Regionen, in und um Rom, der Toskana oder auch am Gardasee. In den letzten Jahren gab es dennoch auch in Italien eine verhältnismäßige Marktkorrektur. Auch wenn man hier immer noch rund 6.300€ den qm2 zahlt, ist dies eine relativ humane Preisvorstellung wenn man die letzten 10 italienischen Jahre einmal genauer betrachtet.

Griechenland 2017: Nach der Griechenlandkriese 2009 viel das Land in eine bis heute anhaltende Immobiliendepression, geschuldet durch den mehrmals abgewandten Staatsbankrot und den unausgeglichen Wirtschaftsverhältnissen. Besonders Ferienimmobilien kann man bis heute preiswert einkaufen. Doch das Grecksit-Szenario, vergraulte bis heute viele europäische Investoren, denn solvente Länder gibt es genug zur alternative. Aus Neuinvestorensicht ist ein Preisverfall von teilweise mehreren 100%, wie er in Griechenland teilweise zu verzeichnen war, ist ein eindeutiges Kaufsignal, doch desto mehr der Preis fällt, desto höher wächst das Risiko. Für Investoren scheint seit diesem Jahr die erste Risikowelle abgeklungen zu sein. Und auch in Griechenland steigen die Immobilienpreise von einem niedrigen Niveau langsam aber sicher an.

Kroatien 2017-2018: Der Tourismus in Kroatien floriert wie in keinem anderen Mittelmeerland (stand Sommer 2017). Auch für die kommende Session gibt es positive Aussichten auf eine erfolgreiche Session. Besonders auffallend sind die Neubaumärkte in Nord und Mittel Dalmatien rund um die Städte Zadar, Split und Trogir. Durch den Aufschwung des EU-Beitritts, hatte Kroatien viele Fördergelder und Subventionen positiv genutzt, um vor allem die Infrastruktur touristengerecht auszubauen. Was sich heute spürbar verändert hat ist zum einen der entwickelte Markt aber auch die Offenheit und internationale Prosperität. Kroatien eignet sich aus mehreren Gründen als Ferienimmobilien Standort.

  • Wachstumsmarkt
  • Verhältnismäßig niedrige Preise
  • Exklusive Immobilien Standorte
  • profitables Vermietungsgeschäft
  • Selbstnutzung
  • Atemberaubende Kultur, Flora & Fauna, Gastronomie
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